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Toolgestützt analysieren – effizienter migrieren

Die PITSS.CON-Analyse bewährt sich in der Praxis als Enabler erfolgreicher Reports-Migrationen

Viele der entscheidenden Faktoren, die über den erfolgreichen Verlauf eines Modernisierungsvorhabens bestimmen, werden schon in den frühen Phasen des Projektes sichtbar. Anhand eines aktuellen Praxisbeispiels zeigen wir auf, wie mithilfe der gezielten, toolgestützten Analyse mit PITSS.CON, unser Kunde eine vollumfängliche und souveräne Strategie für die Migration weg von Oracle Reports erarbeiten konnte.

Unser Kunde ist ein ISV für öffentliche Verwaltungseinrichtungen

Viele Bedingungen, ein Ziel – und wie kommt man dahin?

Unser Kunde ist ein Independent Software Vendor, der Finanzlösungen für öffentliche Verwaltungseinrichtungen anbietet. Die Vorteile von PITSS.CON kennt er gut, da er das leistungsstarke Tool seit Jahren erfolgreich für Zwecke wie Business Logic to Database und Analytics nutzt. Als er sich aus strategischen Gründen dafür entschied, seine Reporting-Lösung von Oracle Reports nach BIRT zu verlagern, mussten dringend mehrere geschäftskritische Punkte geklärt werden. Zumal der geschätzte Gesamtaufwand für das Projekt vor der PITSS-Analyse bei ca. 20 Personenjahren lag.

Die Reports unseres Kunden decken Bereiche wie Statistik, Haushaltspläne und Bankdokumente ab und sind somit ein wichtiger Teil seiner Lösung für seine Kunden. Zudem muss die Finanzsoftware aufgrund ihrer spezifischen Bestimmung strengen Normen entsprechen. Wie lässt sich die Migration hin zu der neuen Reporting-Lösung möglichst schnell, kostengünstig und zugleich unter Einhaltung so vieler wichtiger Bedingungen durchführen?

1

Workshop

3

Tage

50%

Ersparnis

Ein Workshop liefert alle Antworten

Um mehr Klarheit bezüglich der idealen Vorgehensweise für die Reports-Migration zu bekommen, wandte sich der Software-Anbieter an seinen vertrauten Partner PITSS. Innerhalb eines Workshops unterzogen unsere Migrationsexperten alle zu migrierenden 453 Reports des Kunden einer tiefgreifenden Analyse mit PITSS.CON. Dabei wurden alle anfallenden Aufgaben identifiziert und analysiert – darunter Faktoren wie Qualität, Zeit- und Aufwandseinschätzung, Projektplan und die Frage, inwieweit ein toolgestützter Ansatz bei der Generierung von Komponenten hilfreich sein kann. Zu guter Letzt konnten mithilfe von PITSS.CON enorme Einsparungspotentiale identifiziert werden.

Zielsetzungen der PITSS.CON-Analyse

  • Mögliche Stolpersteine bei der Migration frühzeitig erkennen
  • Vorhandene Redundanzen innerhalb der Reports erkennen, um sie bei der Migration beheben zu können
  • Verbesserungspotenzial für die Neugestaltung der Reports erfassen
  • Möglichkeiten identifizieren, Artefakte in BIRT automatisiert zu erstellen
  • Informationen ausfindig machen, die als Dokumentation für die Migration hilfreich sein können
  • Informationen identifizieren, die für das hauseigene Task-Tracking-System erstellt werden können
  • Möglichkeiten zur Minimierung des Gesamtaufwandes des Projektes aufzeigen und Einsparungspotentiale berechnen

Die Reports-Migrationsanalyse mit PITSS.CON

Überblick über die mit PITSS.CON durchgeführten Analysen und ihre Ergebnisse

  • Qualitätsanalysen
    Alle Formatierungsaufgaben, die es zu bearbeiten gilt, wurden zusammengefasst. So rückte man dem Ziel der Vereinheitlichung aller Layouts näher.
  • Präparationsanalysen
    Dabei wurden die Reports unseres Kunden von unzähligen Zeilen Dead Code befreit, darunter knapp 8000 ungenutzte Trigger und ca. 730 nicht genutzte Objekte. Alle ca. 17.000 eingesetzte Felder wurden gruppiert, was weitere Einschätzungen für die Migration ermöglichte. Ca. 7000 Layout-Objekte konnten eliminiert werden; wichtige Parameter wurden zusammengefasst, um innerhalb von BIRT mit einem einheitlichen Satz von Standard-Parametern arbeiten zu können. Damit konnten die ersten drei Personenjahren ins Aufwandseinparniskonto verbucht werden.
  • Prozessanalysen
    Es wurden tausendfach vorkommende Prozesse identifiziert, für die es bereits eine bessere Lösung gibt und die daher nicht übernommen werden müssen.

Diskussionen verschaffen Klarheit für die Umsetzung

Neben den Analysen fanden im Rahmen des Workshops weitere Diskussionen zu den einzelnen Aufgaben der Migration statt. Diese kamen unserem Kunden insofern zugute, dass die noch zu klärenden Punkte die praktische Grundlage für eine realistische Abschätzung aller Migrationsaufwände lieferten.

Im Rahmen der Diskussionsrunde wurden alle Faktoren numerisch erfasst, die für eine Migration gewichtet werden müssen. So zum Beispiel wurde mithilfe des PITSS.CON-Repository eine ausführliche Dokumentation zu den Reports erstellt. Diese beinhaltet u.a. eine Auflistung aller Migrationsaufgaben im Ticketsystem, Informationen zu Berichtsformat und -trigger samt Code sowie lexikalische Parameter wie Query-Namen und Default Value.

Die PITSS.CON Analyse steht vor allem für Effizienz

Über 50 Prozent Einsparungen und das ist noch lange nicht alles

Schon während den Präparationsanalysen konnten durch die intelligenten Funktionalitäten von PITSS.CON drei Personenjahre vom Projektaufwandskonto gestrichen werden. Weitere funktionale Erweiterungen an unserem Tool, die die Dokumentation und die Übernahme der Business Logik automatisieren, reduzierten den Gesamtaufwand um noch insgesamt 8,3 Jahre. Somit wurde der ursprünglich 20 Personenjahre schwere Arbeitsaufwand um 11,3 Personenjahre, also über 50 Prozent, leichter – und das ist noch lange nicht alles.

Aufgrund der überzeugenden Ergebnisse der präsentierten Analyse äußerte unser Kunde den Wunsch, auch über die bereits besprochenen Vorbereitung, Bereinigung und Dokumentation hinweg, die Migration möglichst toolgestützt durchzuführen. Auch von einem automatisierten Testing möchte er Gebrauch machen und dadurch das Projektaufwandskonto noch mehr verkleinern. Alles Aufgaben, die PITSS vor keiner großen Herausforderung stellen und zugleich für die Leistungsstärke unseres Tools sprechen.

Alle wertvollen Erkenntnisse des Workshops zusammengefasst

Nach dem Workshop mit PITSS hatte unser Kunde die Wahrnehmung, alle Punkte, die ihm auf dem Weg in die neue Reporting-Technologie begegnen können, identifiziert zu haben. Es wurden alle automatisierbaren und manuellen Prozesse für die Reports-Migration aufgezeigt. Die ausführlichen Analysen mit PITSS.CON haben dazu beigetragen, Stolpersteine zu erkennen und zu beseitigen, die einzelnen Migrationsschritte festzulegen und auf deren Basis eine zuverlässige Projektplanung inklusive Kostenkalkulation erstellen zu können.

Die ausgeklügelten Automatismen von PITSS.CON haben zu guter Letzt auch dazu beigetragen, sowohl in der Planungsphase als auch bei der anschließenden Migration wertvolle Ressourcen zu sparen. Mit einem Schlag konnten so über 50 Prozent Personaleinsparungen erzielt werden. Und während solche ausgezeichnete Ergebnisse bei anderen Methoden einen außerordentlichen Erfolg darstellen, sind sie für PITSS.CON einfach selbstverständlich.